Informationsstelle für Konsumkredit (IKO) | CREDIX

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Informationsstelle für Konsumkredit (IKO)

Im Konsumkreditgesetz hat der Gesetzgeber die Kreditgeber beauftragt eine Informationsstelle für Konsumkredit (IKO) zu gründen, bestimmte Informationen zu melden und bestimmte Informationen für die Kreditprüfung zu verwenden

 

Zur Meldepflicht bei Privatkrediten gehören folgende Informationen:

 

  • Grunddaten des Kreditnehmers (Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse)
  • Kreditart (Barkredit, Teilzahlungsvertrag, etc.)
  • Vertragsbeginn
  • Anzahl Raten
  • Bruttobetrag des Kredits inklusive vertraglich vereinbarte Zinsen und Kosten (Kapital und Gesamtkosten)
  • Vertragsende
  • Höhe der Tilgungsraten (Monatsraten), soweit diese vereinbart sind.
  • Zahlungsverzüge


Bei Leasingverträgen melden die Kreditbanken:

 

  • Höhe der Leasingverpflichtungen
  • Vertragsdauer
  • Monatliche Raten
  • Zahlungsverzüge, wenn mehr als drei Leasingraten


Kreditgeber müssen auch Kredit- und Kundenkartenkonti melden, wenn:

 

Der Kreditnehmer dreimal hintereinander von der Kreditoption gebrauch gemacht hat und der ausstehende Betrag über CHF 3'000.- beträgt.

 

Im Rahmen der Kreditprüfung müssen die Kreditgeber alle auf der IKO gemeldeten Verpflichtungen in der Budgetberechnung (Kreditfähigkeitsprüfung) als Auslagen berücksichtigen.

 

Auch die IKO untersteht dem Datenschutzgesetz. Somit hat jedermann ein recht auf Selbstauskunft. Ein Antrag auf Selbstauskunft kann online oder auch schriftlich gestellt werden. In den meisten Fällen bearbeitet die IKO die Anfragen innert weniger Tagen.

 

Schriftliche und online Selbstauskunft bei der IKO

Webseite der IKO

 

 

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