Verlustschein | CREDIX

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Verlustschein

Ein Verlustschein das Ergebnis eines ganz oder teilweise erfolglosen Pfändungsvollzuges nach einer Betreibung auf Pfändung oder einem Konkurs (Konkursbetreibung). Das Betreibungsamt oder das Konkursgericht stellt den Verlustschein aus, sobald die Höhe des Verlustes feststeht.

 

Ein Verlustschein verjährt nach 20 Jahren. Während dieser Zeit kann für die ursprüngliche Forderung erneut die Betreibung eingeleitet werden. Für den Schuldner bringt der Verlustschein den Vorteil, dass er keine Zinsen für die Forderung leisten muss.

 

Ein Verlustschein kann verkauft werden. Dem Schuldner bleiben jedoch sämtliche Einreden erhalten, die er bereits gegen den ursprünglichen Gläubiger hat vorbringen können.

 

Solange gültige Verlustscheine ausstehend sind, wird kein Kreditgeber einem Kreditnehmer einen Kredit geben. Auch nach der vollständigen Tilgung der Schuld warten die meisten Kreditgeber 3 – 5 Jahre bevor eine erneute Kreditprüfung unternommen wird. 

 

 

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